Fondue - Essen in geselliger Runde

  1. Fondue - Kochen, essen & plaudern in geselliger Runde

    Der Begriff Fondue kommt vom französischen »fondre«, das schmelzen, zergehen lassen heisst und ist auf das traditionelle schweizer Käsefondue zurückzuführen.

    Fondue bietet einen idealen Rahmen für schöne Abende mit Freunden, weil das Essen nebenbei abläuft und genügend Raum für die Unterhaltung läßt. Obwohl ein Fondueessen abendfüllend sein kann, ist es jedoch sehr schnell und einfach zuzubereiten. Wer es sich ganz einfach machen möchte, kann auf die fertigen Saucen aus dem Supermarkt zurückgreifen. Allerdings lohnt sich der Aufwand und die Saucen und Beilagen selber zuzubereiten, vo denen es unzählige Variationen für Fondues gibt. Das Kochen übernimmt dann jeder Gast selber.

    Grundarten von Fondues

    Es lassen sich drei verschiedene Fonduearten unterscheiden, die jeweils auch in unterschiedlichen Fonduetöpfen zubereitet werden: das Käsefondue, das Fleischfondue und das Schokoladenfondue. Die längste Tradition hat das Käsefondue, das von Schweizer Bergbauern erfunden wurde, die trocken gewordenen Käse mit Wein und Gewürzen verfeinerten, alles zusammen in einen Topf schmolzen und dann Brot in die flüssige Masse tunkten.

    Beim Fleischfondue erhitzt man Fett oder Brühe und lässt darin mit Hilfe von langen Gabeln aufgespießte Fleischstücke garen. Für diese Art des Fondues gibt es wiederum eine Vielzahl von länderspezifischen Spielarten. So ist der Feuertopf, der auch als chinesisches Fondue bezeichnet wird, in ganz Ostasien verbreitet. Hier werden typische asiatische Zutaten, wie Wan Tans, dünne Fleisch- und Fischscheiben oder auch Meeresfrüchte in einer Brühe am Tisch gekocht.

    Wer es lieber süß mag, für den gibt es die exotische Variante: das Schokoladen- Fondue, bei dem klein geschnittene Obststücke mit geschmolzener Schokolade überzogen werden.

    Welcher Fonduetopf ist der Richtige?

    Für Fondues, die mit Fett oder Öl vorbereitet werden, ist starke Hitze erforderlich und dementsprechend braucht man Material, das die Wäre gut leitet und an das Fett abgibt. Gusseisen, Edelstahl oder Stahl-Keramik (Silargan) sind prädestiniert dafür, um das Fett schnell zu erhitzen und die Temperatur in der benötigten Höhe konstant zu halten. Mit den Edelstahl-Fondue-Garnituren lassen sich nicht nur die klassischen Fleischfondues, die Öl oder Pflanzenfett als Basis haben, wie z. B. das Fondue Bourguignonne, zelebrieren, sondern auch eine Vielzahl an Fisch- oder Gemüsefondues, bei denen im Fondue-Topf eine würzige Brühe erhitzt wird.

    Für das traditionelle Käsefondue eignen sich am besten Caquelons aus hochwertiger, feuerfester Keramik oder auch aus Gusseisen. Keramik nimmt die Hitze nur sehr langsam auf und sorgt so dafür, dass der Käse langsam schmelzen kann. Für Käsefondues gibt es eine Vielzahl an Varianten und Rezepten, so dass jeder seinen Favoriten finden oder seine eigene individuelle Variation kreieren kann.

    Beim Kauf eines Fonduetopfs sollten Sie darauf achten, dass ein Deckel zum Set dazu gehört. Denn ein aufgelegter Deckel reduziert die Aufwärmphase erheblich und hilft Energie zu sparen. Außerdem sollte der Fonduetopf nach oben hin schmaler werden, damit keine heiße Brühe oder Fett hinausspritzen kann. Der Topf sollte so beschaffen sein, dass er auf einer Herdplatte erhitzt werden kann. Dadurch kann das Fett energiesparend vorgeschmolzen bzw. erhitzt werden. Die Griffe am Topf sollten aus einem Material sein, das die Wärme schlecht leitet, damit man sich nicht die Hände verbrennt (z.B. Holz). Oder der Topf hat einen längeren Stiel, an dessen Ende die Hitze nicht mehr ankommt.

    Das geeignete Rechaud

    Das Rechaud ist die Feuerstelle für Ihren Fonduetopf. Als Alternative zum Spiritus arbeiten die meisten Rechauds mittlerweile mit einer Brennpaste im Aluschälchen, die sicher und geruchslos ist und die man einfach nur in das Rechaud einsetzt. Die Wärmezufuhr und damit die Temperatur wird mit Hilfe eines Deckels geregelt. Ein Brühefondue benötigt übrigens ca. 100 Grad, für ein Fettfondue braucht man 160-180 Grad und bei einem Käsefondue reichen 85 Grad Celcius.

    Alternativ dazu gibt es Elektro-Fonduegeräte bei denen man aber erhebliche Abstriche in puncto Atmosphäre und Lagerfeuerromatik machen muß.

    Das Fondue-Zubehör

    Neben dem Fonduetopf sind die Fonduegabeln das wichtigste Zubehör. Die Zahl der benötigten Fonduegabeln ist natürlich abhängig von der Zahl der Gäste. Idealerweise stehen jedem Gast zwei Gabeln zur Verfügung. Wenn die Runde allerdings sehr groß wird, dann sollte die Zahl der Gabeln, die sich im Umlauf befinden, limitiert werden. Ansonsten ist das Chaos im Fonduetopf garantiert.

    Als Essgeschirr gbt es spezielle Fondueteller, die insbesondere die verschiedenene Saucen seperarieren. Sie können natürlich auch normale flache Teller und kleinere Schälchen verwenden

    Was ist beim Fondue zu beachten?

    • Für Fleischfondues sollten Sie Öle und Fette verwenden, die auch zum Fritieren geeignet sind. Unsere Empfehlung: Kokosfett. Sie können das verwendete Fett übrigens öfters verwenden. Nach dem Essen einfach durch einen Kaffeefilter gießen und schon ist es wieder einsatzbereit. Nach dem Filtern bitte das Fett bzw. Öl kühl und dunkel aufbewahren.
    • Beim Fleischfondue sollte das Fett richtig heiß sein, damit sich die Poren des Fleisches rasch schließen. Um ein Gabelchaos bei einer großen Runde zu vermeiden, sollten Sie die Zahl der ausgereichten Gabeln entweder beschränken oder festlegen, dass jeder nur eine Gabel zur Zeit verwenden darf.
    • Damit das friedliche und völkerverständigende Fondue nicht zur Gefahrenquelle wird sollten Sie kein Spiritous nachgießen, wenn das Feuer schon brennt. Der Topf mit dem heißen Fett sollte natürlich auch sicher und standfest stehen und er solte auch Kindern nicht zugänglich sein.
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